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Drei Millionen Euro für GMP-Produktion neuer Wirkstoffe

Sonderausschreibung zur GMP-konformen Herstellung von Arzneimitteln für den Einsatz bei klinischen Studien gestartet
 
Die ForTra gGmbH für Forschungstransfer der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (ForTra) unterstützt mit insgesamt drei Millionen Euro die gesetzeskonforme Produktion neuer Arzneimittelkandidaten unter GMP-Bedingungen für den direkten Einsatz in first-in-human klinischen Studien mit Patientinnen und Patienten.

Die Durchführung klinischer Studien ist ein kostenintensiver und zwingend notwendiger Entwicklungsschritt auf dem Weg der Translation neuer Medikamente in die klinische Anwendung. „Dazu haben wir eine Sonderausschreibung aufgelegt. Sie soll einzelnen innovativen Projekten bei der Herstellung von Wirkstoffen unter Good-Manufacturing-Practice (GMP-)Bedingungen helfen und so die anschließende Durchführung einer klinischen Studie mit Patientinnen und Patienten ermöglichen“, erläutert Prof. Dr. Martin Zörnig, Geschäftsführer der ForTra gGmbH für Forschungstransfer der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS).

Gefördert werden der vollständige Produktionsprozess oder einzelne Teile davon für verschiedene Wirkstoffklassen, bevorzugt für Moleküle aus dem Bereich synthetische Chemie („small molecules“, Peptide, Oligonukleotide, RNA usw.). Für die gesamte Ausschreibung sind bis zu drei Millionen Euro vorgesehen.

Antragsberechtigt für die gemeinnützige Förderung der ForTra sind Forscherinnen und Forscher, die an akademischen Forschungseinrichtungen (Kliniken, Forschungsinstituten etc.) oder anderen gemeinnützigen wissenschaftlichen Einrichtungen arbeiten.

Der Auswahlprozess der geförderten Projekte erfolgt in zwei Stufen: Antragsskizzen können ab sofort bis zum 23. September 2022 per E-Mail an  eingereicht werden.

Ein externes Gutachterpanel identifiziert anschließend anhand der Skizzen einzelne Vorhaben, deren Projektleiterinnen und Projektleiter zur Einreichung eines Vollantrags aufgefordert werden. Nach Beurteilung und Empfehlung der Vollanträge durch die Gutachterinnen und Gutachter wird nach Zustimmung durch den Stiftungsrat die ForTra die Bewilligungen voraussichtlich bis Ende des Jahres 2022 erteilen.

Weitere Informationen finden Sie hier.