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Bioökonomie
Warum Bioökonomie in Nordrhein-Westfalen?
Standort Nordrhein-Westfalen
NRW ist Teil der “Blauen Banane”, einem bandförmigen europäischem Großraum, der sich durch seine Aneinanderreihung von Ballungsräumen zu einer Megaregion innerhalb Europas entwickelt hat. Dieser Raum ist geprägt durch eine Verflechtung von Bevölkerung, Wirtschaft, Industrie und Wissen. Dabei stellt NRW innerhalb Deutschlands eines der am dichtesten besiedelten Bundesländer dar, verfügt somit über einen großen Pool an Arbeitskräften, und hat zugleich auch das dichteste Netz an akademischen Einrichtungen in Deutschland, was zu einer hohen Qualifizierung der Arbeitskräfte führt. NRW ist aber gleichzeitig auch geprägt durch seine dezentralen Flächen mit Regionen außerhalb der Metropolen an Rhein und Ruhr, in denen eine landwirtschaftliche Nutzung auf eine dezentrale Versorgung trifft. Außerdem sind Teile des Bundeslandes immer noch stark durch den Braunkohlebergbau geprägt.

Ebenso wie andere Regionen ist Nordrhein-Westfalen mit globalen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenschwund, Biodiversitätsverlust, Urbanisierung, demografischer Wandel und Strukturwandel konfrontiert. Lösungsansätze für diese Herausforderungen sind komplex und bedürfen eines umfangreichen Ansatzes getragen durch die Gesellschaft, Wirtschaft und Landespolitik. Bei der Bewältigung einiger dieser Punkte könnte die Bioökonomie eine Rolle spielen, denn In Nordrhein-Westfalen finden sich gute Voraussetzungen für die Etablierung einer Bioökonomie Modellregion:
- NRW besitzt land- und forstwirtschaftliche Flächen, die biogene Rohstoffe liefern können.
- NRW ist ein Ballungsraum für Bevölkerung und Industrie und verfügt somit über eine große quantitative und qualitative Auswahl an Rest-, Neben- und Abfallströmen, die als Ausgangsstoffe für neue Produkte/Dienstleistungen verwendet werden können.
- NRW ist in ein gutes Infrastrukturnetz eingebettet, somit können Stoffe und Waren gut zwischen den verschiedenen Ballungsräumen ausgetauscht und (weiter)verarbeitet werden.
- Vorhandene industrielle Wertschöpfungsketten besonders in der Chemie- und Pharmaindustrie, der Biotechnologie, dem Energiesektor und der Landwirtschaft können weiter ausgebaut oder im Sinne einer Bioökonomie branchenübergreifend verknüpft werden.
- NRW ist ein multizentrischer Ballungsraum, der dem Prinzip der Bioökonomie entgegenkommt, da die Bioökonomie das Potenzial birgt auch regional und dezentral Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu generieren.
- NRW hat die höchste Dichte an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. Diese Einrichtungen sind die Grundlage für Innovation in der Bioökonomie und sie sind zugleich das Fundament für die Aus- und Weiterbildung für neue Berufsbilder in der Bioökonomie.
Bioökonomie Zeitstrahl
Entwicklung des Konzeptes und der Definition von Bioökonomie

Es gibt viele verschiedenen Definitionen der Bioökonomie, die sich je nach Fokus in Ihrem Umfang unterscheiden. Einige Bioökonomie Definitionen beziehen zum Beispiel das Konzept der Kreislaufwirtschaft /Circular Economy mit ein.
Allen Definitionen der Bioökonomie liegt allerdings die Annahme zu Grunde, dass die Bioökonomie einen Ansatz liefert, wie einige der dringendsten Fragen des 21. Jahrhunderts beantwortet werden können. Das Konzept der Bioökonomie entwickelte sich auch gerade aus diesen Fragen:
- Wie können wir eine wachsende Weltbevölkerung ernähren und gleichzeitig allen Menschen den Zugang zu Wohlstand ermöglichen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu überschreiten?
- Wie kann man endliche Ressourcen wie z.B. Erdöl, Erdgas und Kohle ersetzen?
- Wie kann man die Klimaerwärmung aufhalten?
All diese Fragen führten zur Entwicklung des Bioökonomiekonzeptes und die wichtigsten Schritte dieser Entwicklung sind im Zeitstrahl auf dieser Seite zu finden. Ebenso stellen wir Ihnen hier einige Definitionen der Bioökonomie vor.
Verschiedene Definitionen der Bioökonomie
Definition der Bioökonomie von der Bunderegierung aus der Nationalen Bioökonomiestrategie 2020
„Die Bioökonomie umfasst die Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Bioökonomische Innovationen vereinen biologisches Wissen mit technologischen Lösungen und nutzen die natürlichen Eigenschaften biogener Rohstoffe hinsichtlich ihrer Kreislauffähigkeit, Erneuerbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Die Bioökonomie birgt das Potenzial neuartige Produkte und Verfahren hervorzubringen, um Ressourcen zu schonen und Wohlstand zu schaffen.“
Definition der Bioökonomie von Nordrhein-Westfalen aus dem Eckpunktepapier der Landesregierung von 2013
Die Landesregierung versteht unter Bioökonomie die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen unter nachhaltiger Nutzung von biologischen Ressourcen- u.a. für den Wandel von einer auf Erdöl basierenden hin zu einer auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Gesellschaft. Dies ist insbesondere für Nordrhein-Westfalen als einer der in Europa führenden Chemie-, Pharma- und Energie-Standorte von Bedeutung.
Definition der EU aus der überarbeiteten Bioökonomiestrategie von 2018
Sustainable & Circular: Bioeconomy the European way
The bioeconomy covers all sectors and systems that rely on biological resources (animals, plants, micro-organisms and derived biomass, including organic waste), their functions and principles. It includes and interlinks: land and marine ecosystems and the services they provide; all primary production sectors that use and produce biological resources (agriculture, forestry, fisheries and aquaculture); and all economic and industrial sectors that use biological resources and processes to produce food, feed, bio-based products, energy and services. To be successful, the European bioeconomy needs to have sustainability and circularity at its heart. This will drive the renewal of our industries, the modernisation of our primary production systems, the protection of the environment and will enhance biodiversity.
Fördermittel- & Finanzierungsoptionen
Hier finden Sie eine Auswahl an spezifischen Förderungsaufrufen und Finanzierungsoptionen zur Bioökonomie aufgelistet, sortiert nach Regionen und Art der Förderungen/Finanzierung. Allgemeine Informationen zu Förderinstrumenten entnehmen Sie bitte unserer Fördermittelbroschüre. Achten Sie bitte auch auf neue Hinweise unter Aktuelles, besuchen Sie unsere Seite zur Finanzierung mit Informationen zu unserem Business Angels Netzwerk oder abonieren Sie unseren Newsletter.

Informationen zu allgemeinen Fördermitteln
entnehmen Sie bitte der Broschüre (DE)
International: GEC Call for Solutions
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Submission deadline: 14 May in 2023. Sponsored by: GEC Description: GEC is looking for sustainability changemakers. The selection process of the Call for Solutions includes a proprietary sustainability assessment, diligently carried out internally by the GEC. They are kicking off with their Call for Solutions on 24 April, which is focused on the four main sectors: building & living, energy, textile and food & agriculture but this time with a special focus on material innovation.
Weitere Informationen finden Sie here.
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National: Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften: „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“
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Einreichungsfrist: 15. Juli 2022 und 15. Juli 2023. Gefördert durch: BMBF Beschreibung: Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben) von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften an Hochschulen, außerhochschulischen Forschungseinrichtungen sowie an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zusammensetzung der Nachwuchsgruppen ergibt sich aus der jeweiligen Themenstellung. Sozial-, Politik- und/oder Wirtschaftswissenschaftler können bei Bedarf in die Gruppe integriert werden.
Antragsberechtigt sind: Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
Weitere Informationen finden Sie hier. |
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National: Richtlinie zur Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen und von Beispielregionen für die industrielle Bioökonomie
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Es gilt eine halbjährliche Einreichungsfrist, jeweils zum 01. März und zum 30. Juni. Gefördert durch: BMWi Beschreibung: Zur Weiterentwicklung der industriellen Bioökonomie müssen innovative Produkte und Verfahren mit hoher Wertschöpfung auf größere Volumina skaliert und in einem Maßstab erprobt werden, der die praxisnahe Optimierung aller Prozessschritte zulässt. Gefördert werden die dafür notwendigen Entwicklungsschritte, die insbesondere die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen voraussetzen. Startups, KMU und mittelständische Unternehmen mit bis zu 1 000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen bedürfen hierfür des Zugangs zu Multi-Purpose-Anlagen, um im Labormaßstab bewährte Prozesse auf größere Maßstäbe zu skalieren. In der weiteren Entwicklung hin zur Marktreife werden zudem dedizierte Demonstrationsanlagen zur Etablierung vorkommerzieller Industrieprozesse benötigt. Derartige Single-Purpose-Anlagen sind die Voraussetzung, um Prozesse zur Herstellung biobasierter Produkte längerfristig zu erproben und zu optimieren.
Antragsberechtigt sind: Baustein A: Startups, KMU im Sinne von Anhang I AGVO sowie mittelständische Unternehmen mit maximal 1 000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die Produkt- oder Prozessentwicklungen in der industriellen Bioökonomie in bestehenden Demonstrationsanlagen anstreben. Baustein B: Gewerbliche Unternehmen jeder Größe mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die bestrebt sind, bereits im Rahmen der experimentellen Entwicklung erprobte Produkte oder Verfahren in einer längerfristigen Testphase zur Marktreife weiterzuentwickeln und prozesstechnisch zu optimieren und dafür den Bau einer Demonstrationsanlage planen. Baustein C: Verbünde entlang regionaler industrieller Wertschöpfungsketten oder Verbundsnetze bestehend in erster Linie aus Industrieunternehmen, die bestrebt sind, skalierte biobasierte Produkte und Verfahren in industrielle Wertschöpfungsnetze zu integrieren, Großunternehmen insbesondere im Verbund mit KMU,Managementeinrichtungen (z. B. Innovationsagenturen, Technologiezentren, Verbände, Vereine, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Kammern und Einrichtungen der regionalen Wirtschaftsförderung), welche die Innovationscluster organisieren. Antragsberechtigt (für alle drei Bausteine) sind auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland, sofern sie Teil eines Konsortiums mit Industriebeteiligung sind. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
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National: Förderrichtlinie Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ im Rahmen der „Nationalen Bioökonomiestrategie“
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Einreichungsfrist zur Vorlage und Auswahl von Projektskizzen vor der Sondierungsphase ist jeweils zum Stichtag am 1. Februar. Gefördert durch: BMBF Beschreibung: Diese Förderrichtlinie gilt in Verbindung mit der „Nationalen Bioökonomiestrategie“. Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“.
Antragsberechtigt sind: Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler, forschungsorientierte physische oder virtuelle Kooperationseinrichtungen. Das Antragsverfahren ist mehrstufig angelegt.
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National: STARK - Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten
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Einreichungsfrist: offen, unbefristet Gefördert durch: BAFA Beschreibung: Um die internationalen und nationalen Klimaschutzziele zu erreichen, hat die Bundesregierung den Ausstieg Deutschlands aus der Kohlestromversorgung beschlossen. Für die Kohleregionen führt der Kohleausstieg zu einem umfassenden Strukturwandel. Mit der Förderung und Verarbeitung von Kohle fällt ein bedeutender Faktor für die lokale Wirtschaft weg, der durch neue Wertschöpfungsmöglichkeiten und alternative Produktionsweisen aufgefangen werden muss. Die Transformation der Regionen soll einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig als Beispiel dienen, um auch andere Staaten zum Kohleausstieg zu motivieren. Im Rahmen des Strukturstärkungsgesetztes für Kohleregionen unterstützt der Bund neben Investitionen der Länder auch Projekte, die zu der Entwicklung von ökologisch nachhaltigen und ressourceneffizienten Modellregionen beitragen. Das Förderprogramm STARK zielt darauf ab den Transformationsprozess in den Kohleregionen durch Zuwendungen Weitere Informationen finden Sie hier. |
National: KMU - innovativ: Bioökonomie
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Einreichungsfrist: jeweils 15. April & 15. Oktober Gefördert durch: BMBF Beschreibung: Ziel dieser Fördermaßnahme ist, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken und die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Das Ziel der neuen BMBF-Maßnahme ist die Förderung technologisch anspruchsvoller Projekte, die auf die effiziente und nachhaltige Nutzung von biologischem Wissen, nachwachsenden Ressourcen sowie Nebenerzeugnissen und Reststoffen aus Produktionsprozessen zielen. Im Fokus stehen die Entwicklung und Herstellung zukunftsweisender Produkte und Verfahren unter Minimierung umweltschädlicher Emissionen (Dekarbonisierung) und Abfälle bzw. deren Rückführung in natürliche Kreisläufe oder Wertschöpfungsketten sowie Arbeiten zu Dienstleistungen in diesen Gebieten. KMU sowie mittelständische Unternehmen, die im Bereich Bioökonomie agieren, sollen mithilfe der BMBF-Förderung zu mehr Engagement in FuE angeregt und in ihrer Innovationsfähigkeit gestärkt werden. So können sie auf strukturelle Veränderungen und Nachhaltigkeitserfordernisse gezielt reagieren. Die Förderung soll dazu beitragen, den Technologietransfer aus der angewandten Forschung und vorwettbewerblichen Entwicklung in die praktische Anwendung zu beschleunigen und den Unternehmen Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. |
National: KMU- innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz
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Einreichungsfrist: 15. April & 15. Oktober Gefördert durch: BMBF Beschreibung: Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotential KMU im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen seines Fachprogramms “Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA³)” insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt sowie die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut. Weitere Informationen finden Sie hier. |
National: Kfw-Umweltprogramm
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Einreichungsfrist: offen, unbefristet Gefördert durch: Bund Beschreibung: Mit dem KfW-Umweltprogramm fördert der Bund IHre Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit, wenn Sie damit: Weitere Informationen finden Sie hier. |
NRW: Gesünder.IN.NRW
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Einreichungsfrist: 15.06.2023, 01.03.2024, 06.12.2024 Beschreibung: Innovationen in lebenswissenschaftlicher Forschung, in der Medizin und im Gesundheitswesen sind Treiber für eine moderne, nachhaltige Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund setzt der Innovationswettbewerb “Gesünder.IN.NRW“ des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 gezielt auf die Förderung von innovativen Lösungen in den wissens- und forschungsintensiven Themenfeldern der Spitzenmedizin, der Medizintechnik, der Lebenswissenschaften, der Ernährungswissenschaften und der Pharmazie. Basierend auf den Innovationsfeldern der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen (RIS) sollen mit dem Wettbewerb Kooperationsvorhaben unterstützt werden, die die klima-, umwelt-, und ressourcenschonende Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen vorantreiben. Gefördert werden Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben in drei thematischen Schwerpunkten:
Gesucht werden kreative Konzepte und Ideen zu innovativen Verfahren, Techniken und Methoden, die Lösungen zur Prävention, neuartige Behandlungsmöglichkeiten und Therapieformen bieten. Die Instrumente der Digitalisierung und der Biotechnologie als wichtige Schlüssel- und Querschnittstechnologien sind dabei von besonderer Bedeutung. Weitere Informationen finden Sie hier. |
NRW: Grüne Gründungen.NRW
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Einreichungsfrist: 29.06.2023, 28.09.2023, 29.02.2024. Beschreibung: Startups der Umweltwirtschaft tragen erheblich zum Gründungsgeschehen und zur Entwicklung von Umweltinnovationen in Deutschland bei. So zeigt der Green Startup-Monitor 2022 des Borderstep Instituts und des Bundesverbands Deutsche Startups e. V., dass es für drei Viertel der Gründerinnen und Gründer in Deutschland wichtig ist, eine positive ökologische oder gesellschaftliche Wirkung ihrer Unternehmung zu leisten. Zugleich zeigt der Bericht erhebliche Hemmnisse für Grüne Gründungen auf, beispielsweise im Bereich der Kapitalakquise. Der Aufruf „Grüne Gründungen.NRW“ soll dazu beitragen, die ökonomischen und ökologischen Potentiale von Grünen Gründungen im Land zu heben und die Attraktivität des Innovationsstandortes NRW für Grüne Gründungen weiter zu stärken. Der Aufruf zielt insbesondere darauf ab, Innovationen von Startups in den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft zu unterstützen:
Gefördert wird die Entwicklung und Erprobung von Prototypen, wobei unter Prototypen eine zur Erprobung und Weiterentwicklung bestimmte erste Ausführung eines Produktes oder Verfahrens vor der Serienproduktion zu verstehen ist. Dies können sowohl technische (z. B. maschinelle) Lösungen, als auch Prozessinnovationen und digitale Anwendungen (z. B. Steuerungssoftware, Apps) sein. Weitere Informationen finden Sie hier. |
National: BIO-GRÜNDER WETTBEWERB
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Beschreibung: Der Bio-Gründer Wettbewerb des Kompetenzzentrums Bio-Security bietet innovativen Ideen den Raum für Entwicklung. Jährlich veranstaltet das Kompetenzzentrum Bio-Security einen Wettbewerb für Existenzgründer und Jungunternehmer aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Biotechnologie und Biochemie oder verwandten Branchen. Dabei stehen folgende bioökonomische Fragestellungen im Fokus:
Einzureichen ist lediglich eine maximal sechsseitige Beschreibung der Innovation/ der Idee, die von einer Fachjury bewertet wird. Einrichungsfrist: 30. Juni 2023 Weitere Informationen finden Sie hier. |
National: Wettbewerb für die beste innovative Praxis
Beschreibung:
Im Rahmen des H2020-Projektes BRANCHES wird für die Jahre 2022 und 2023 jeweils ein Preis für die „beste innovative Praxis“ im Bereich Bioökonomie vergeben. Dieser Wettbewerb richtet sich an Akteure, Forscher: innen, Unternehmen und Start-ups der Bioökonomie und bietet die Möglichkeit die eigene Innovation einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Der/die Sieger/in enthält Unterstützung des Netzwerk für Verbreitung der Praxis z.B. Besuch von BRANCHES Veranstaltungen und/oder Konferenzen im Wert von maximal 2500 € Mit dem Wettbewerb 2022 sollen innovative Technologien, Verfahren oder Geschäftsmodelle ermittelt werden, die über die üblichen Praktiken hinausgehen und Vorteile bei ihrer Umsetzung bieten. Sie sollen neue Lösungen darstellen oder eine Verbesserung bei Leistung oder Anwendbarkeit einer Praxis darstellen. Kurz gesagt, innovative Praktiken, die wenig bekannt sind, aber bereits zur Verfügung stehen und in der Praxis eingesetzt werden können. Teil des Wettbewerbes ist eine öffentliche Abstimmung, bei der die Kurzbeschreibungen der Teilnehmer eingesehen und eine Stimme für die beste Praxis abgegeben werden kann. Die so abgegebenen Stimmen gehen abschließend zur Hälfte in die Entscheidung einer Jury aus den Projektkoordinatoren von BRANCHES ein. Für das Team hinter der „besten innovativen Praxis“ wird die Möglichkeit gegeben die Innovation im Rahmen einer Veranstaltung seiner Wahl oder einer anderen Veranstaltung des H2020-Projektes BRANCHES zu präsentieren. Wollen Sie ihre innovative Praxis im Wettbewerb vorstellen? Dann füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden diese bis zum Mittwoch, 15.06 um 14:00 Uhr ab. Der Wettbewerb unterliegt den angeführten Teilnahmebedingungen. Weitere Informationen finden Sie hier. |
EU: European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)
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Einreichungsfrist: Offen, unbefristet
Beschreibung (English only): The ECBF focuses on scaling up innovative bio-based companies in a late-stage (demonstration or commercial phases). The focused strategy targets five transformational investment fields and 27-European countries where the Bioeconomy generates added value. The geographical investment focus is the 27 member states of the EU, as well as countries that are associated with the EU Horizon 2020 program. Investments are focused on companies or projects with a Technology Readiness Level (TRL) of 6-9 and some first significant commercial traction. The investment size ranges from € 2.5- 10 million. Commitment with Environmental, Social, and Governance criteria is a condition for investment. Contributions to CO2-reduction, biodiversity, circularity, mitigation of toxic substances are highly valued.
The focus areas are:
1. Blueeconomy & Fishery;
2. Agro, Farming, Forestry;
3. Basic Materials & Chemicals;
4. Packaging;
5. Nutrition and
6. Home & Personal Care.
Weitere Informationen finden Sie hier. (English only)
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Bioökonomie relevante Informationen / Medien
Bioökonomie in NRW
- Bioökonomie in Nordrhein-Westfalen – Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie
- Bioökonomie in NRW (Aufgenommen auf dem BIO.NRW-Gemeinschaftsstand und -Workshopfläche auf der Greener Manufacturing Show in Köln 2022) – YouTube-Video
Bioökonomie in Deutschland
- Forschung Bioökonomie – Webseite des BMBF
- Industrielle Bioökonomie – Webseite des BMWK
- Bioökonomie – Die Informationsplattform
- Nationale Bioökonomiestrategie – Download PDF
- Die Werkzeuge der Bioökonomie – Download PDF
- Bioökonomie in Deutschland – Download PDF
Bioökonomie in der EU
- Die Wissensbasis für die Politikgestaltung im Bereich der Bioökonomie in der EU – Knowledge Centre for Bioeconomy
- Circular Bio-based Europe – Homepage
- Aktionsplan der EU zur Circular Economy – Download PDF
- Bioökonomie Strategie der EU – Download PDF
- Europäische Bioökonomiepolitik: Bestandsaufnahme und künftige Weiterentwicklung – Download als PDF
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