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Warum Bioökonomie in Nordrhein-Westfalen?

Standort Nordrhein-Westfalen

NRW ist Teil der “Blauen Banane”, einem bandförmigen europäischem Großraum, der sich durch seine Aneinanderreihung von Ballungsräumen zu einer Megaregion innerhalb Europas entwickelt hat. Dieser Raum ist geprägt durch eine Verflechtung von Bevölkerung, Wirtschaft, Industrie und Wissen. Dabei stellt NRW innerhalb Deutschlands eines der am dichtesten besiedelten Bundesländer dar, verfügt somit über einen großen Pool an Arbeitskräften, und hat zugleich auch das dichteste Netz an akademischen Einrichtungen in Deutschland, was zu einer hohen Qualifizierung der Arbeitskräfte führt. NRW ist aber gleichzeitig auch geprägt durch seine dezentralen Flächen mit Regionen außerhalb der Metropolen an Rhein und Ruhr, in denen eine landwirtschaftliche Nutzung auf eine dezentrale Versorgung trifft. Außerdem sind Teile des Bundeslandes immer noch stark durch den Braunkohlebergbau geprägt.

Ebenso wie andere Regionen ist Nordrhein-Westfalen mit globalen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenschwund, Biodiversitätsverlust, Urbanisierung, demografischer Wandel und Strukturwandel konfrontiert. Lösungsansätze für diese Herausforderungen sind komplex und bedürfen eines umfangreichen Ansatzes getragen durch die Gesellschaft, Wirtschaft und Landespolitik. Bei der Bewältigung einiger dieser Punkte könnte die Bioökonomie eine Rolle spielen, denn In Nordrhein-Westfalen finden sich gute Voraussetzungen für die Etablierung einer Bioökonomie Modellregion:

 

  • NRW besitzt land- und forstwirtschaftliche Flächen, die biogene Rohstoffe liefern können.
  • NRW ist ein Ballungsraum für Bevölkerung und Industrie und verfügt somit über eine große quantitative und qualitative Auswahl  an Rest-, Neben- und Abfallströmen, die als Ausgangsstoffe für neue Produkte/Dienstleistungen verwendet werden können.
  • NRW ist in ein gutes Infrastrukturnetz eingebettet, somit können Stoffe und Waren gut zwischen den verschiedenen Ballungsräumen ausgetauscht und (weiter)verarbeitet werden.
  • Vorhandene industrielle Wertschöpfungsketten besonders in der Chemie- und Pharmaindustrie, der Biotechnologie, dem Energiesektor und der Landwirtschaft können weiter ausgebaut oder im Sinne einer Bioökonomie branchenübergreifend verknüpft werden.
  • NRW ist ein multizentrischer Ballungsraum, der dem Prinzip der Bioökonomie entgegenkommt, da die Bioökonomie das Potenzial birgt auch regional und dezentral Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu generieren.
  • NRW hat die höchste Dichte an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. Diese Einrichtungen sind die Grundlage für Innovation in der Bioökonomie und sie sind zugleich das Fundament für die Aus- und Weiterbildung für neue Berufsbilder in der Bioökonomie.

Bioökonomie Zeitstrahl

Bundesland (NRW) Ebene

Gründung von CLIB2021
März 30, 2007

Gründung von CLIB2021

2007 entsteht in Nordrhein-Westfalen aus einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertem- Projekt „CLIB2021“, das Cluster Industrielle Biotechnologie, welches die Biotechnologie als Schlüsseltechnologie für die Bioökonomie stärken soll.

Gründung von BIO.NRW
September 19, 2007

Gründung von BIO.NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen erkennt die Wichtigkeit der Biotechnologie und gründet BIO.NRW als Dachverband der Biotechnologie in NRW.

BioSC Gründung in NRW
Oktober 21, 2010

BioSC Gründung in NRW

Das „Bioeconomy Science Center (BioSC) wird in Nordrhein-Westfalen gegründet. Es ist die erste explizit auf bioökonomische Forschungsfragen ausgerichtete Einrichtung in Deutschland.

NRW Strategieprojekt zur Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur zur Bioökonomie
Mai 17, 2013

NRW Strategieprojekt zur Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur zur Bioökonomie

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das BioSC im Rahmen des NRW-Strategieprojekts zur Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur zur Bioökonomie. Es stellt die erforderlichen Mittel zur weiteren Integration der Partner in Forschung, Entwicklung und Ausbildung zur Verfügung.

Eckpunkte einer wissensbasierten Bioökonomie Strategie in NRW
Juli 26, 2013

Eckpunkte einer wissensbasierten Bioökonomie Strategie in NRW

Nordrhein-Westfalen veröffentlich als eines der ersten Bundesländer Deutschland ein Eckpunktepapier zu einer wissensbasierten Bioökonomiestrategie. Dabei erweitert Nordrhein-Westfalen als einer der ersten Regionen in Europa die Bioökonomie Definition um den Gesundheitssektor und schließt insbesondere die pharmazeutische Biotechnologie, auch rote Biotechnologie genannt, mit in ihre Betrachtung ein. Besondere landesspezifische Schwerpunkte setzt NRW in die Life-Science-Branche des Bundeslandes und in biotechnologische Innovationen.

Das Projekt BioökonomieRevier wird gefördert
August 1, 2019

Das Projekt BioökonomieRevier wird gefördert

Der Beschluss der Bundesregierung, bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen, wird ein Strukturwandel in den Kohleregionen folgen. Das Rheinische Revier in Nordrhein-Westfalen soll in diesem Rahmen zu einer Modellregion der Bioökonomie werden. Mit Unterstützung von der Bundesregierung wird das Projekt BioökonomieREVIER gefördert. Dieses Projekt soll das ehemalige Braunkohlerevier mit Unterstützung von Wissenschaft, Industrie und Zivilgesselschaft zu einer Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften machen.

Neuer thematischer Schwerpunkt BIO.NRW.eco
Januar 11, 2021

Neuer thematischer Schwerpunkt BIO.NRW.eco

Innerhalb von BIO.NRW wird ein neuer thematischer Schwerpunkt etabliert, BIO.NRW.eco. Dieser neue Schwerpunkt beinhaltet die Themen und Prozesse der Bioökonomie sofern diese biotechnologische Verfahren für eine ganzheitliche und nachhaltige Wirtschaftsweise nutzen.

Entwicklung des Konzeptes und der Definition von Bioökonomie

Es gibt viele verschiedenen Definitionen der Bioökonomie, die sich je nach Fokus in Ihrem Umfang unterscheiden. Einige Bioökonomie Definitionen beziehen zum Beispiel das Konzept der Kreislaufwirtschaft /Circular Economy mit ein.
Allen Definitionen der Bioökonomie liegt allerdings die Annahme zu Grunde, dass die Bioökonomie einen Ansatz liefert, wie einige der dringendsten Fragen des 21. Jahrhunderts beantwortet werden können. Das Konzept der Bioökonomie entwickelte sich auch gerade aus diesen Fragen:

  • Wie können wir eine wachsende Weltbevölkerung ernähren und gleichzeitig allen Menschen den Zugang zu Wohlstand ermöglichen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu überschreiten?
  • Wie kann man endliche Ressourcen wie z.B. Erdöl, Erdgas und Kohle ersetzen?
  • Wie kann man die Klimaerwärmung aufhalten?

 

All diese Fragen führten zur Entwicklung des Bioökonomiekonzeptes und die wichtigsten Schritte dieser Entwicklung sind im Zeitstrahl auf dieser Seite zu finden. Ebenso stellen wir Ihnen hier einige Definitionen der Bioökonomie vor.

Verschiedene Definitionen der Bioökonomie

Definition der Bioökonomie von der Bunderegierung aus der Nationalen Bioökonomiestrategie 2020
„Die Bioökonomie umfasst die Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Bioökonomische Innovationen vereinen biologisches Wissen mit technologischen Lösungen und nutzen die natürlichen Eigenschaften biogener Rohstoffe hinsichtlich ihrer Kreislauffähigkeit, Erneuerbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Die Bioökonomie birgt das Potenzial neuartige Produkte und Verfahren hervorzubringen, um Ressourcen zu schonen und Wohlstand zu schaffen.“

Definition der Bioökonomie von Nordrhein-Westfalen aus dem Eckpunktepapier der Landesregierung von 2013
Die Landesregierung versteht unter Bioökonomie die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen unter nachhaltiger Nutzung von biologischen Ressourcen- u.a. für den Wandel von einer auf Erdöl basierenden hin zu einer auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Gesellschaft. Dies ist insbesondere für Nordrhein-Westfalen als einer der in Europa führenden Chemie-, Pharma- und Energie-Standorte von Bedeutung.

Definition der EU aus der überarbeiteten Bioökonomiestrategie von 2018
Sustainable & Circular: Bioeconomy the European way
The bioeconomy covers all sectors and systems that rely on biological resources (animals, plants, micro-organisms and derived biomass, including organic waste), their functions and principles. It includes and interlinks: land and marine ecosystems and the services they provide; all primary production sectors that use and produce biological resources (agriculture, forestry, fisheries and aquaculture); and all economic and industrial sectors that use biological resources and processes to produce food, feed, bio-based products, energy and services. To be successful, the European bioeconomy needs to have sustainability and circularity at its heart. This will drive the renewal of our industries, the modernisation of our primary production systems, the protection of the environment and will enhance biodiversity.

Fördermittel- & Finanzierungsoptionen

Hier finden Sie eine Auswahl an spezifischen Förderungsaufrufen und Finanzierungsoptionen zur Bioökonomie aufgelistet, sortiert nach Regionen und Art der Förderungen/Finanzierung. Allgemeine Informationen zu Förderinstrumenten entnehmen Sie bitte unserer Fördermittelbroschüre. Achten Sie bitte auch auf neue Hinweise unter Aktuelles, besuchen Sie unsere Seite zur Finanzierung mit Informationen zu unserem Business Angels Netzwerk oder abonieren Sie unseren Newsletter.

 

Informationen zu allgemeinen Fördermitteln
entnehmen Sie bitte der Broschüre (DE)

Staatliche Fördermittel

 

 

 

 

 

 

EU: CBE JU-Arbeitsprogramm 2022 veröffentlicht
 

Das Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) hat sein erstes Arbeitsprogramm veröffentlicht. In zwölf Topics werden in diesem Jahr insgesamt 120 Millionen Euro zur Förderung von Projekten für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Bioökonomie bereitgestellt.

Das CBE JU ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und dem Bio-based Industries Consortium (BIC) mit einem Budget von 2 Milliarden Euro. Ziel des CBE JU ist es, eine wettbewerbsfähige, biobasierte Kreislaufwirtschaft für ein nachhaltiges Europa im Einklang mit dem Europäischen Green Deal und in der EU-Bioökonomie-Strategie voranzutreiben. Zielgruppen sind alle Akteure der biobasierten Industrie.

Der erste Aufruf der CBE JU öffnet am 22. Juni 2022, die Einreichfrist für Anträge endet am 22. September 2022. Der Aufruf folgt den Regeln von Horizont Europa und wird auf dem Funding & Tenders-Portal der EU-Kommission veröffentlicht. Sie finden weitere Informationen zum Arbeitsprogramms, den strategischen Prioritäten des CBE JU und den Link zum Download des Arbeitsprogramms auch auf der Webseite der CBE JU.

Das CBE JU hat zudem eine kostenlose Vernetzungsplattform zum Aufruf eingerichtet, die es Interessierten ermöglicht, miteinander in Kontakt zu treten, ihre Projektideen vorzustellen oder ihre Dienstleistungen anzubieten und nach Partnern zu suchen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

   

 

 

National: Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2022“

Einreichungsfrist ist  der 14. Dezember 2022.

Gefördert durch: BMBF

Beschreibung:

Gefördert werden deutsche Partner in internationalen Konsortien. Da verschiedene Förderangebote und -instrumente im europäischen Kontext existieren, liegt eine Teilnahme von Antragstellern aus EU-Mitgliedsstaaten nicht im Fokus der Maßnahme und wird ausgeschlossen. Vorhaben mit russischen Partnern sind nicht förderfähig.

 

Antragsberechtigt sind:

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

National: Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften: „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“
 

Einreichungsfrist ist  der 15. Juli 2022.
Für die darauffolgenden beiden Auswahlrunden gelten als Vorlagefristen der 15. Juli 2022 und 15. Juli 2023.

Gefördert durch: BMBF

Beschreibung:

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben) von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften an Hochschulen, außerhochschulischen Forschungseinrichtungen sowie an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zusammensetzung der Nachwuchsgruppen ergibt sich aus der jeweiligen Themenstellung. Sozial-, Politik- und/​oder Wirtschaftswissenschaftler können bei Bedarf in die Gruppe integriert werden.

 

Antragsberechtigt sind:

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

   

 

 

National: Richtlinie zur Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen und von Beispielregionen für die industrielle Bioökonomie
 

Es gilt eine halbjährliche Einreichungsfrist, jeweils zum 01. März und zum 30. Juni.

Gefördert durch: BMWi

Beschreibung:

Zur Weiterentwicklung der industriellen Bioökonomie müssen innovative Produkte und Verfahren mit hoher Wertschöpfung auf größere Volumina skaliert und in einem Maßstab erprobt werden, der die praxisnahe Optimierung aller Prozessschritte zulässt. Gefördert werden die dafür notwendigen Entwicklungsschritte, die insbesondere die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen voraussetzen. Startups, KMU und mittelständische Unternehmen mit bis zu 1 000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen bedürfen hierfür des Zugangs zu Multi-Purpose-Anlagen, um im Labormaßstab bewährte Prozesse auf größere Maßstäbe zu skalieren. In der weiteren Entwicklung hin zur Marktreife werden zudem dedizierte Demonstrationsanlagen zur Etablierung vorkommerzieller Industrieprozesse benötigt. Derartige Single-Purpose-Anlagen sind die Voraussetzung, um Prozesse zur Herstellung biobasierter Produkte längerfristig zu erproben und zu optimieren.

 

Antragsberechtigt sind:

Baustein A: Startups, KMU im Sinne von Anhang I AGVO sowie mittelständische Unternehmen mit maximal 1 000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die Produkt- oder Prozessentwicklungen in der industriellen Bioökonomie in bestehenden Demonstrationsanlagen anstreben.

Baustein B: Gewerbliche Unternehmen jeder Größe mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die bestrebt sind, bereits im Rahmen der experimentellen Entwicklung erprobte Produkte oder Verfahren in einer längerfristigen Testphase zur Marktreife weiterzuentwickeln und prozesstechnisch zu optimieren und dafür den Bau einer Demonstrationsanlage planen.

Baustein C: Verbünde entlang regionaler industrieller Wertschöpfungsketten oder Verbundsnetze bestehend in erster Linie aus Industrieunternehmen, die bestrebt sind, skalierte biobasierte Produkte und Verfahren in industrielle Wertschöpfungsnetze zu integrieren, Großunternehmen insbesondere im Verbund mit KMU,Managementeinrichtungen (z. B. Innovationsagenturen, Technologiezentren, Verbände, Vereine, Forschungs­einrichtungen, Stiftungen, Kammern und Einrichtungen der regionalen Wirtschaftsförderung), welche die Innova­tionscluster organisieren.

Antragsberechtigt (für alle drei Bausteine) sind auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland, sofern sie Teil eines Konsortiums mit Industriebeteiligung sind.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

   

 

 

National: Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema „Klimaneutrale Produkte durch Biotechnologie – CO2 und C1-Verbindungenals nachhaltige Rohstoffe für die industrielle Bioökonomie (CO2BioTech)“

Einreichungsfrist zur Vorlage von Projektskizzen ist der 11. Januar 2023.

Gefördert durch: BMBF

Beschreibung:

Gefördert werden FuEuI-Vorhaben zur Entwicklung innovativer biotechnischer Verfahren zur Umsetzung von CO2 oder daraus abgeleiteter C1-Körper (beispielsweise Kohlenmonoxid, Ameisensäure, Methanol, Methan) in hochwertige Kohlenstoffverbindungen (langkettig, funktionalisiert), die als Chemikalien oder Produkte industriell genutzt werden können.

 

Antragsberechtigt sind:

Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben und deutsche Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

National: Förderrichtlinie Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ im Rahmen der „Nationalen Bioökonomiestrategie“
 

Einreichungsfrist zur Vorlage und Auswahl von Projektskizzen vor der Sondierungsphase ist jeweils zum Stichtag am 1. Februar.

Gefördert durch: BMBF

Beschreibung:

Diese Förderrichtlinie gilt in Verbindung mit der „Nationalen Bioökonomiestrategie“.

Gegenstand der Förderung ist die Sondierung von neuen Produktideen für eine biobasierte Wirtschaft sowie Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Bekanntmachung ist themenoffen und umfasst alle Bereiche der Bioökonomie im Sinne der „Nationalen Bioökonomiestrategie“.

 

Antragsberechtigt sind:

Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, wie Hochschulen und außerhochschulische Forschungs- und Wissenschaftsinstitute, Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler, forschungsorientierte physische oder virtuelle Kooperationseinrichtungen.

Das Antragsverfahren ist mehrstufig angelegt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

   

 

 

National: STARK - Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten
 

Einreichungsfrist: offen, unbefristet

Gefördert durch: BAFA

Beschreibung: Um die internationalen und nationalen Klimaschutzziele zu erreichen, hat die Bundesregierung den Ausstieg Deutschlands aus der Kohlestromversorgung beschlossen. Für die Kohleregionen führt der Kohleausstieg zu einem umfassenden Strukturwandel. Mit der Förderung und Verarbeitung von Kohle fällt ein bedeutender Faktor für die lokale Wirtschaft weg, der durch neue Wertschöpfungsmöglichkeiten und alternative Produktionsweisen aufgefangen werden muss. Die Transformation der Regionen soll einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig als Beispiel dienen, um auch andere Staaten zum Kohleausstieg zu motivieren. Im Rahmen des Strukturstärkungsgesetztes für Kohleregionen unterstützt der Bund neben Investitionen der Länder auch Projekte, die zu der Entwicklung von ökologisch nachhaltigen und ressourceneffizienten Modellregionen beitragen. Das Förderprogramm STARK zielt darauf ab den Transformationsprozess in den Kohleregionen durch Zuwendungen
für nicht-investive Projekte zur Strukturstärkung zu unterstützen. Die förderfähigen Bereiche lassen sich insgesamt in elf Kategorien einteilen:
1. Vernetzung, 2. Wissens – und Technologietransfer, 3. Beratung, 4. Qualifikation/Aus- und Weiterbildung, 5. Nachhaltige Anpassung öffentlicher Leistungen
6. Planungskapazität und Strukturentwicklungsgesllschaften, 7. Gemeinsinn und geminsames Zukunfstverständnis, 8. Außenwirtschaft,
9. Wissenschaftliche Begleitung des Transformationsprozesses, 10. Stärkung unternehmerischen Handelns, 11. Innovative Ansätze

Weitere Informationen finden Sie hier.

National: KMU - innovativ: Bioökonomie
 

Einreichungsfrist: jeweils 15. April & 15. Oktober

Gefördert durch: BMBF

Beschreibung: Ziel dieser Fördermaßnahme ist, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken und die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. .

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

National: KMU- innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Einreichungsfrist: 15. April & 15. Oktober

Gefördert durch: BMBF

Beschreibung: Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotential KMU im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen seines Fachprogramms “Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA³)” insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt sowie die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut.
Technologie- und Anwendungsbereiche: Rohstoffeffizienz, Energieeffizienz und Klimaschutz, Nachhaltiges Wassermanagement, Nachhaltiges Flächenmanagement.

Weitere Informationen finden Sie hier.

National: Kfw-Umweltprogramm

Einreichungsfrist: offen, unbefristet

Gefördert durch: Bund

Beschreibung: Mit dem KfW-Umweltprogramm fördert der Bund IHre Investitionen in Umwelt­schutz und Nach­haltigkeit, wenn Sie damit:
1. Material und Ressourcen einsparen;
2. Luftverschmutzungen, Geruchs­emissionen, Lärm und Erschütterungen vermindern oder vermeiden;
3. Luftverschmutzungen, Geruchs­emissionen, Lärm und Erschütterungen vermindern oder vermeiden;
4. Abfall vermeiden, behandeln und verwerten;
5. Abwasser reinigen, vermindern oder vermeiden;
6. Boden und Grund­wasser schützen;
7. Altlasten bzw. Flächen sanieren;
8. Elektro-, Hybrid- und Brennstoff­zellen­fahrzeuge sowie umweltfreundliche Schienen- und Wasserfahrzeuge anschaffen;
9. Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder Betankungsanlagen für Wasser­stoff errichten

Weitere Informationen finden Sie hier.

National: Bundesmodellvorhaben "Unternehmen Revier"
 

Einreichungsfrist: Der nächste Förderaufruf für die Förderperiode 2022 wird voraussichtlich im November 2021 starten

Gefördert durch: BMWi

Beschreibung: Das Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ ermutigt Interessierte dazu, durch innovative und modellhafte Ideen den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu gestalten. Mit diesem Förderprogramm möchte der Bund das Innovationspotenzial in der Region heben. Dabei wird im Rheinischen Revier der Schwerpunkt auf mittlere, kleine und kleinste Unternehmen gelegt. Es werden z.B. auch Projekte gefördert, die Zukunftschancen, etwa im Bereich Industrie und Handel 4.0, bei der Digitalisierung oder der Bioökonomie.

Weitere Informationen finden Sie hier.

NRW: Sonderförderungsprogramm Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) & Ressourceneffizienz

Einreichungsfrist: Offen, Laufzeit bis 2022

Gefördert durch: LNUV

Beschreibung: Das Sonderprogramm unterstützt Unternehmen dabei, ihre gesamten Geschäftsabläufe kreislauforientiert zu gestalten und neue Konzepte für die Produktegestaltung zu entwickeln. Dazu wird unter anderem das erfolgreiche Beratungsprogramm Ressourceneffizienz.NRW des Landes aufgestockt. So können gerade kleine und mittlere Unternehmen durch eine Erhöhung der Förderquote von 50 auf 70 Prozent noch stärker von externer Beratung profitieren und in ressourceneffiziente Verfahren und Projekte investieren. Hier fällt der im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätigen Effizienz-Agentur NRW (EFA) mit ihrem Beratungsangebot zur Steigerung der Ressourceneffizienz eine wichtige Schlüsselrolle zu. Darüber hinaus fördert das Land anteilig neuartige ressourceneffiziente Technologien bzw. Recyclingtechnologien, die erstmalig großtechnisch zur Anwendung kommen sollen, mit bis zu 500.000 Euro. Die Vorhaben müssen bis zum 30. September 2022 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

NRW: Projektaufruf REVIER.GESTALTEN
 

Einreichungsfrist: Die dritte Einreichungsfrist startet im Februar 2022 und endet am 29. Juli 2022

Gefördert durch: Bund & NRW Landesregierung

Beschreibung: Gesucht werden innovative Projekte, die auf der vorhandenen Expertise in der Region aufbauen und die Weiterentwicklung zukunftsorientierter Prozesse vorantreiben. Mit dem Projektaufruf REVIER.GESTALTEN setzt die Landesregierung an den Stärken des Reviers an, die durch vier Zukunftsfelder abgebildet werden:

  • Energie und Industrie
  • Ressourcen und Agrobusiness
  • Innovation und Bildung
  • Raum und Infrastruktur

Ein besonderer Fokus soll auf Projekte von Unternehmen und Verbundvorhaben mit Unternehmen gelegt werden. Dabei setzt der Aufruf auf dem strategischen Programm der Region, dem Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Zukunftsrevier auf. Mit den Strukturmitteln sollen Projektideen gefördert werden, die die Umsetzung eines sich selbst tragenden Transformationsprozesses unterstützen. Alle Vorhaben werden dazu anhand der folgenden Kriterien bewertet, die im Aufruftext näher erläutertet sind:

  • Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts
  • Nutzbarkeit im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter Berücksichtigung künftiger demografischer Entwicklungen
  • Wirkungsraum des Projekts.

Besonders im Zukunftsfeld “Ressourcen und Agrobusiness” finden sich Aufrufe zum Thema Bioökonomie, Biotechnologie und Circular Economy.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dotierte Preise

 

 

 

 

 

 

National: BIO-GRÜNDER WETTBEWERB
 

Beschreibung:
Der Bio-Gründer Wettbewerb des Kompetenzzentrums Bio-Security bietet innovativen Ideen den Raum für Entwicklung. Jährlich veranstaltet das Kompetenzzentrum Bio-Security einen Wettbewerb für Existenzgründer und Jungunternehmer aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Biotechnologie und Biochemie oder verwandten Branchen.

Dabei stehen folgende bioökonomische Fragestellungen im Fokus:

  1. Wie können Ernährungs- und Ressourcensicherheit für eine steigende Weltbevölkerung sichergestellt und gleichzeitig Klima, Umwelt und biologische Vielfalt geschützt werden?
  2. Wie können Ökologie und Ökonomie miteinander verbunden und die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen ausgewogen verteilt werden?
  3. Wie kann unser Wirtschaftssystem so transformiert werden, dass es nachhaltig ist und künftig Wohlstand sichert?
  4. Wie kann die Bioökonomie möglichst schnell und wirksam zur Erfüllung der internationalen Klimaschutzziele des Übereinkommens von Paris beitragen?

Einzureichen ist lediglich eine maximal sechsseitige Beschreibung der Innovation/ der Idee, die von einer Fachjury bewertet wird.

Einrichungsfrist: 30. Juni 2022

Weitere Informationen finden Sie hier.

National: Wettbewerb für die beste innovative Praxis
    Beschreibung:

Im Rahmen des H2020-Projektes BRANCHES wird für die Jahre 2022 und 2023 jeweils ein Preis für die „beste innovative Praxis“ im Bereich Bioökonomie vergeben. Dieser Wettbewerb richtet sich an Akteure, Forscher: innen, Unternehmen und Start-ups der Bioökonomie und bietet die Möglichkeit die eigene Innovation einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Der/die Sieger/in enthält Unterstützung des Netzwerk für Verbreitung der Praxis z.B. Besuch von BRANCHES Veranstaltungen und/oder Konferenzen im Wert von maximal 2500 €

Mit dem Wettbewerb 2022 sollen innovative Technologien, Verfahren oder Geschäftsmodelle ermittelt werden, die über die üblichen Praktiken hinausgehen und Vorteile bei ihrer Umsetzung bieten. Sie sollen neue Lösungen darstellen oder eine Verbesserung bei Leistung oder Anwendbarkeit einer Praxis darstellen. Kurz gesagt, innovative Praktiken, die wenig bekannt sind, aber bereits zur Verfügung stehen und in der Praxis eingesetzt werden können.

Teil des Wettbewerbes ist eine öffentliche Abstimmung, bei der die Kurzbeschreibungen der Teilnehmer eingesehen und eine Stimme für die beste Praxis abgegeben werden kann. Die so abgegebenen Stimmen gehen abschließend zur Hälfte in die Entscheidung einer Jury aus den Projektkoordinatoren von BRANCHES ein.

Für das Team hinter der „besten innovativen Praxis“ wird die Möglichkeit gegeben die Innovation im Rahmen einer Veranstaltung seiner Wahl oder einer anderen Veranstaltung des H2020-Projektes BRANCHES zu präsentieren.

Wollen Sie ihre innovative Praxis im Wettbewerb vorstellen? Dann füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden diese bis zum Mittwoch, 15.06 um 14:00 Uhr ab. Der Wettbewerb unterliegt den angeführten Teilnahmebedingungen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Cultivated Meat Innovation Challenge
  Beschreibung:
Many of us are aware of industrial agriculture’s contribution to climate changeantibiotic resistance and the spread of zoonotic diseases. Yet despite rising awareness of the need to make more sustainable choices, demand for meat continues to grow, as taste and price – rather than environmental or health impacts – decide what most people eat.

Cultivated meat has huge potential because it is exactly the same as the beef, pork, chicken and seafood people enjoy eating today – but grown directly from animal cells, instead of farming animals.

This new method of meat production enables the natural process of cell growth, but in a more efficient environment. The result is an abundance of cultivated meat, identical to conventional meat at the cellular level but free of pathogens and other contaminants.

Compared with conventional meat production, meat cultivation has the potential to be far less resource-intensive, decreasing methane emissions, deforestation, biodiversity loss, water use, water pollution, antibiotic resistance, and foodborne illnesses. A recent study by CE Delft – the first ever to be based on data from cultivated meat companies – found that cultivating meat from cells could cut the climate impact by up to 92%, reduce air pollution by up to 93%, and use up to 95% less land and 78% less water compared with farming animals.

With more research and development, cultivated meat could deliver the meat people want in a far more sustainable way.

EIT Food in partnership with GFI Europe have joined together on this Cultivated Meat Innovation Challenge to find ways to make this a reality. GFI has identified the most pressing technical challenges facing the cultivated meat industry and is now seeking your solutions.

Further information can be found here.

Venture Capital Fund

 

 

 

 

 

 

EU: European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)
 
Einreichungsfrist: Offen, unbefristet
 
Beschreibung (English only): The ECBF focuses on scaling up innovative bio-based companies in a late-stage (demonstration or commercial phases). The focused strategy targets five transformational investment fields and 27-European countries where the Bioeconomy generates added value. The geographical investment focus is the 27 member states of the EU, as well as countries that are associated with the EU Horizon 2020 program.  Investments are focused on companies or projects with a Technology Readiness Level (TRL) of 6-9 and some first significant commercial traction. The investment size ranges from € 2.5- 10 million. Commitment with Environmental, Social, and Governance criteria is a condition for investment. Contributions to CO2-reduction, biodiversity, circularity, mitigation of toxic substances are highly valued.
The focus areas are:
1. Blueeconomy & Fishery;
2. Agro, Farming, Forestry;
3. Basic Materials & Chemicals;
4. Packaging;
5. Nutrition and
6. Home & Personal Care.
 
Weitere Informationen finden Sie hier. (English only)

Spezielles Training und Zugang zu Investoren für Start-Ups und KMUs aus den biobasierten Industrien:

MPowerBio Business Support Programme

Mehr Informationen finden Sie hier.

Bioökonomie relevante Informationen / Medien

Bioökonomie in Deutschland

Bioökonomie in der EU

 

  • Aktionsplan der EU zur Circular Economy – Download PDF
  • Bioökonomie Strategie der EU – Download PDF
  • Europäische Bioökonomiepolitik: Bestandsaufnahme und künftige Weiterentwicklung – Download als PDF

Kontakt

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