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24. Juni 2026

Innovative Wirkstoffforschung für Neue Therapien bei Hirntumoren
Nordrhein-Westfalen unterstützt Dortmunder Konsortium im Rahmen des EFRE-Förderprogramms „Gesünder.IN.NRW“

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24. Juni 2026
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Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit Mitteln aus dem EFRE/JTF-Programm „Gesünder.IN.NRW“ ein Forschungsprojekt zur Entwicklung neuartiger Therapieansätze gegen das Glioblastom, einen besonders aggressiven und schwer zu behandelnden Hirntumor.
Im Projekt „ReACT-GBM – Refining AKT-based Cancer Therapy for Glioblastoma“ arbeiten das
Dortmunder Start-up KyDo Therapeutics GmbH (KyDo), die
Lead Discovery Center GmbH (LDC) und die

Technische Universität Dortmund (Forschungsgruppe von Prof. Dr. Daniel Rauh) eng zusammen.

Im Mittelpunkt dieses gemeinsamen Projekts steht die Entwicklung innovativer AKT-Inhibitoren, die speziell für die Behandlung von Tumoren des Zentralnervensystems optimiert sind. Das ReACT-GBM-Projekt zielt darauf ab, diese Erkenntnisse in die präklinische Entwicklung bahnbrechender Wirkstoffkandidaten umzusetzen.
 
Dieses Kooperationsprojekt vereint das sich ergänzende Fachwissen von LDC, der Gruppe von Prof. Rauh an der Technischen Universität Dortmund und KyDo, das das Projekt koordiniert. Die gesamte frühe Wirkstoffforschungspipeline ist innerhalb des Dortmunder Konsortiums umfassend vertreten – von der medizinalchemischen Optimierung der neuen Wirkstoffkandidaten bis hin zur Entwicklung innovativer Therapiestrategien.

Mit der Förderung durch „Gesünder.IN.NRW“ stärkt das Land Nordrhein-Westfalen gezielt die innovative biomedizinische Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Anwendung. Das ReACT-GBM-Projekt trägt zur Entwicklung dringend benötigter Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Glioblastom bei und unterstreicht gleichzeitig die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens bei biomedizinischen Innovationen.
 
ReACT-GBM startete im Januar 2026. Die Landesregierung von NRW und die Europäische Union fördern das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren.
© Bild: Nikolas Golsch/TU Dortmund